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Trans Gran Canaria 2014

Nach der Brocken-Challenge 2013 kam ein Freund auf die Idee, dass wir vielleicht mal den Trans Gran Canaria laufen sollten. Hörte sich irgendwie gut an, im Februar nach Gran Canaria und dazu noch einen schönen Traillauf.
Im Herbst nach dem Transe Gaule 2013 stand dann fest, dass wir fünf befreundete Läufer sind, die nicht nur zusammen anreisen werden, sondern sich dort auch ein Ferienhaus teilen werden.
Neben den Fragen zur Anreise und Unterbringung, stellte sich für mich auch noch die Frage, auf was ich mich da überhaupt eingelassen habe. 126 km mit 8.500 Höhenmeter, zum Teil über Geröll und wirklich schweren Trails, ich hatte noch nie etwas Vergleichbares gemacht. Daher hatte ich im Vorfeld auch einiges damit zutun um die richtige Ausrüstung zusammenzustellen und ausreichend Höhenmeter im Training abzureisen. So verging der Winter relativ schnell und Ende Februar ging es dann nach Gran Ganaria.

Unser Haus war in Maspalosmas, hier war auch das Ziel des Laufes und so haben wir beschlossen am Mittwoch vor dem Lauf mit dem Bus nach Arteara zu fahren und die letzten 18 km der Strecke abzulaufen.
Hier ein Link zu ein paar Fotos von unserem Testlauf.

Am Freitag um 21 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum Expomeloneras gemacht, um 21 Uhr 45 starteten dort die Busse zum Start. So gegen 23 Uhr waren wir dann in Agaete am Start, da der Start für Samstag 0 Uhr vorgesehen war, hatten wir noch eine Stunde Zeit.

Der Start erfolgte dann pünktlich um 0 Uhr, nach wenigen Kilometern ging es gleich richtig Bergauf, aber schließlich lag der erste VP nach 9,8 km schon auf einer Höhe von 1.219 m. Da der Start auf Meereshöhe lag, hatte der Veranstalter für diesen Abschnitt ein Zeitlimit von 3 Stunden vorgesehen. Da man auf diesen Abschnitt kaum überholen konnte und einige Bäche überquert werden mussten (wo es immer zu einem Rückstau kam), benötige ich dafür auch 1:54 h und lag bei der Zeitnahme auf Platz 241 von ca. 540 Startern.

Bis zur nächsten Zeitnahme irgendwo zwischen Tirma und Artenera, hatte ich mich schon auf Platz 184 vorgearbeitet, hier hatte ich ca. 26 km der Strecke hinter mir, somit waren noch 100 km zu laufen.
Bis zur Marathonmarke hatten wir schon 3.800 Höhenmeter zurückgelegt, mit einer Zeit von 7:42 h lag ich da auf dem 158. Platz und hatte schon mehr als 3 Stunden auf das Zeitlimit gutgemacht.
Für mich begann an dieser Stelle das schwerste Stück von dem Lauf, die nächsten 3,5 Stunden hatte ich das Gefühl das es bei mir gar nicht läuft und ich nicht wirklich vorankomme. An die Möglichkeit des Aufgebens habe ich zwar auch an dieser Stelle nicht einmal gedacht, aber meine geplante Zielzeit von 22 Stunden hielt ich auf diesen Teilstück für unerreichbar, lief ich doch diese 3,5 Stunden nur in dem Tempo der Vorgabezeit und die war schließlich auf dem Zeitlimit von 30 Stunden ausgelegt. Wie ich später in der Zeitenliste gesehen habe, ging es den anderen Läufern wohl auch nicht besser, konnte ich doch in dieser Zeit 7 Plätze gut machen und mich auf Platz 151 verbessern.

Bis Garnaon bei Kilometer 82 hatten wir schon mehr als 7.000 Höhenmeter hier uns, auf das Zeitlimit hatte ich hier jetzt knapp 5 Stunden raus gelaufen und mit Platz 97 lag ich zum ersten Mal seit dem Start in der Top 100.
Von hieraus war es nur noch etwas mehr als ein Marathon und der erste Teil der Strecke lief ganz gut und ich konnte noch einmal 6 Plätze gut machen. Die letzten 2 Kilometer vor Arteara (das war der Ort wo wir am Mittwoch unseren Testlauf begonnen hatten), musste ein Geröllfeld mit mehreren hundert Metern Gefälle überwunden werden. Da es schon wieder dunkel geworden war, lies sich dieser Abschnitt wirklich schlecht laufen und kostete noch einmal richtig Zeit uns Kraft.
18 Kilometer vor dem Ziel hatte ich eine Durchgangszeit von 19:55 h. Da ich die letzten 18 km der Strecke kannte, machte ich mir jetzt doch wieder Hoffung die Strecke unter 22 Stunden zu schaffen. Der letzte Abschnitt lief dann auch ganz gut, ich konnte noch einmal 11 Plätze gut machen und lief in einer Zeit von 21:56 h auf den 80. Platz.

01.03.2014

 

Michael Kiene

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